Es müsste funktionieren! - Analyse zeigt: Abfallmanagement kann Kosten sparen

Im Hausmüll steckt noch so mancher Wertstoff, der bares Geld bringt, wenn er nur als solcher behandelt wird. Im Frühjahr untersuchte die Firma Innotec Abfallmanagement GmbH im Auftrag der GWG, was sich alles in deren Bestand im Müll findet und welche Effekte eine professionelle Betreuung hätte.

In der 1. und 3. Juniwoche 2014 analysierte das Innotec-Team alle 24 Abfallsammelplätze von 1.937 Wohneinheiten hinsichtlich etwaiger Einsparpotenziale. Ergebnis: Im Vergleich zu anderen Großwohnanlagen, die Innotec ebenfalls untersuchte, herrscht in Lübbenau bereits eine gute Abfalltrennung. Dennoch kann das Trennverhalten noch optimiert werden. Auch fielen den Experten Sperrmüll- und Elektroschrott-Beistellungen auf und neben den Abfallsammelplätzen ins Auge.

„Ein Abfallmanagement lohnt sich also“, resümiert Innotec Vertriebsleiter Ost Sebastian Tietze das Ergebnis der Analyse. Eine dreistufige Betreuung aus Beratung, Kontrolle/Nachsortierung und Reinigung kann zu Einsparungen an Restmüllvolumen und -kosten führen, die den Mietern im Zuge der Betriebskostenabrechnung zugute kommen. Durch die regelmäßige Kontrolle der Müllplätze und des Umfeldes würde neben geringeren Kosten bei einer Zusammenarbeit natürlich auch die Qualität des Wohnumfeldes im GWG Bestand profitieren. „Daher werden wir auf Grundlage der Erkenntnisse ein Angebot zum konventionellen Abfallmanagement abgeben“, so Tietze.

Ein entsprechendes Angebot zur Einführung eines Abfallmanagementsystems und auf Wunsch auch für ein Sperrmüllkonzept wird der Genossenschaft voraussichtlich im September vorgestellt werden. Dieses würde, so das Ergebnis der Studie, in diesem Fall mehr Sinn machen als die Investition in ein verursachergerechtes Abfallmanagement mittels Müllschleuse.