Einweihung des Lindenviertels

Die GWG feierte mit zahlreichen Besuchern

Am 20. August pünktlich um 16 Uhr startete das Fest mit über 100 Besuchern auf der neu angelegten Streuobstwiese vor dem Giebel Beethovenstraße 14. Die Vorstände, Holger Siebert und Hans-Dieter Vollmer, begrüßten die Anwohner sowie die Vertreter von hiesigen Unternehmen und der Presse. Selbst Lübbenaus Bürgermeister Helmut Wenzel, die Aufsichtsratsvorsitzende der GWG Margitta Mathan sowie die Stadtverordnetenvorsitzende Monika Blüher ließen es sich nicht nehmen bei der Einweihung zugegen sein. Nachdem Vorstand Hans-Dieter Vollmer ein paar Worte zur Geschichte des Lindenviertels sagte, wurde das neue Giebelbild in der Beethovenstraße 14 enthüllt. Gewinner des Kunstwettbewerbs Sebastian Franzka war ebenfalls vor Ort und bewunderte sein Werk. „Es ist schon beeindruckend das eigene Bild, vor allem in dieser Größe, auf einer Hauswand zusehen“, sagt er.

Der Bürgermeister hob das Engagement der GWG hervor und betonte die Zusammenarbeit der GWG bei der Verwirklichung des Projektes „Schaffung von Kunst im öffentlichen Raum“. Auch lobte er den Wettbewerb, aus dem das Giebelmotiv entsprungen ist, als Vorbild für das bürgerschaftliche Engagement und Einbringung in die Stadtgestaltung.
„Das Bild ist luftig und fröhlich und passt sehr gut zu Weite und Raum, die im Lindenviertel entstanden sind“, sagt Helmut Wenzel.

Frau Rehbein, Mitglied im Aufsichtsrat der GWG, sagte: „Das Bild ist ein neues Element der heutigen Zeit. Es sieht besser aus als schnöde Farbe – noch dazu peppig ist, wie dieses. Das gefällt mir.“

Die Veranstaltung wurde durchweg begleitet vom Akkordeonorchester „Fröhliche Spreewälder“. Moderne Lieder der heutigen Zeit wie auch Ohrwürmer wurden zum Besten gegeben. „Das hat ein ganz großes Lob verdient.“, bestätigen die GWG Vorstände. Neben dem musikalischen Progrann war mit einem Schwein am Spieß und Getränken für Verköstigung gesorgt.

Einige Besucher nutzten die Gelegenheit, um sich anzuschauen, was sich über die Jahre im Lindenviertel geändert hat. So wurden die neugestalteten Fassaden mit den neuen Balkonanlagen sowie die neuangelegten Wege und Außenbepflanzungen bestaunt.

„Es hat sich viel verändert im Lindenviertel“, sagt Frau Rehbein, die selber seit 1988 im Lindenviertel wohnt. „Aber eins ist geblieben: Die herrliche Ruhe. Zwar war diese in den 90er Jahren, durch die damals noch große Anzahl an Wohnhäusern, etwas gestört, aber seit dem Rückbau ist die Ruhe wieder zurückgekehrt. Deshalb wohne ich sehr gern hier. Außerdem konnten wir mit Zustimmung der GWG den Grundriss unserer Wohnung individuell gestalten. Wir haben eine fast 100 m² große Wohnung mit zwei Balkonen und das zu einem bezahlbaren Preis. Da ist es für uns ganz normal, dass wir einen Beitrag zu unseren Wohnviertel leisten, wie z. B. den jährlichen Frühjahrsputz. Das sehen andere Anwohner genau so. So ist das immer ein gegenseitiges Geben und Nehmen zwischen der GWG und uns. Das ist heute nicht mehr selbstverständlich.“

Die feierliche Einweihung des Lindenviertels endete gegen 20 Uhr.

Fotos: © by Xaa Media, 2012

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