Manch einer mag die Nase rümpfen bei diesem Thema. Müll und Geld - passt das zusammen? Wir von der GWG fanden, dass es Zeit ist den Müll besser zu managen und somit Kosten zu sparen. Kostensparen? Das klingt gut und kommt bei allen gut an. Aber wie nun genau?

Das Problem der korrekten Mülltrennung ist nicht neu, wurde mit den Jahren aber auch nicht besser. Also musste eine Lösung her. Gefunden haben wir sie gemeinsam mit der Innotec Abfallmanagement GmbH, einem Servicepartner der GWG. Mit offiziellem Auftrag ist seit kurzem Mike Ziekert in Lübbenau unterwegs. Dabei ist der Mann nicht immer um seinen Job zu beneiden. Vieles landet im Müll, dass dort eigentlich nichts zu suchen hat. Die richtige Tonne für den dafür vorgesehenen Müll zu finden, ist nicht jedermanns Sache. Einerseits aus Unwissenheit, und manchmal vielleicht auch aus Bequemlichkeit. Dabei geht es in erster Linie um den Restmüll. Was gehört hinein, oder eben auch nicht? Für viele keine leicht zu beantwortende Frage. Aber Mike Ziekert weiß es genau. Und mit eben diesem Wissen durchstreift er die 34 Müllplätze unserer Genossenschaft und sortiert heraus, was dort nicht hingehört. Das Ziel ist, es werden Kosten für die Mitglieder verringert. Von Mike Ziekerts Leistung hängt ab, wer in welcher Höhe davon profitiert.

Vorstandsmitglied Holger Siebert: „Wir wollen die sogenannte zweite Miete senken.“

Gut sortierter Müll kommt allen zu Gute. Neben geringeren Gebühren sollen auch die Plätze sauberer werden, zudem gibt es Tipps, wie die Mülltrennung ohne großen Aufwand schon in der eigenen Küche beginnt. Gut drei Wochen soll die Einführungsphase dauern. In dieser Zeit sollen sich gewisse Routinen entwickeln.

Holger Siebert ist sich sicher, dass sich Einsatz und Partnerschaft für die Genossenschaft lohnen. Denn immerhin betragen die Aufwendungen für die Restmüll-Entleerung knapp zwei Drittel der gesamten Müllkosten. Und in Zeiten, in denen alles immer teurer wird, ist es doch Balsam für die Hauskasse, wenn Gebühren auch mal sinken, und zwar dauerhaft. Mülltrenner sollen künftig besser belohnt werden.

Mit Müll Geld sparen? - Ach so geht das!

Quelle Bild: Lausitzer Rundschau, Foto: Jan Gloßmann

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